 |
Limitierter Sondersud anlässlich des 400-jährigen
Weissbier-Braujubiläums in der Schneider Weisse-Braustätte Mit diesem
Sondersud feiert Schneider Weisse das 400-jährige Weissbier-Braujubiläum
ihrer Braustätte. Eingemaischt wurde am 16. April 2008, auf den Tag
genau 400 Jahre nachdem hier erstmals unter Herzog Maximilian Weissbier
gebraut wurde. Nach der Flaschengärung und mehrwöchigen Reifung wird das
Jubiläumsweissbier nun ausgeliefert. Georg
Schneiders 1608 ist eine Rarität – streng limitiert und
nur für kurze Zeit verfügbar. Anregungen für die Rezeptur holte sich
Braumeister Hans-Peter Drexler aus den Rechnungsbüchern der
Gründerjahre. „Ziel war es, ein Weissbier mit kräftigem Charakter
historischer Art zu brauen, das zugleich elegant und festlich auftritt
und eine feine, etwas grasige Hopfennote hat. Das haben wir genau
getroffen.“ Das Weissbier mit 5,9 Prozent Alkoholgehalt erstrahlt in
einem goldgelb leuchtenden Messington und hat einen schneeweißen Schaum.
Zum Brauen wurde regionales Malz und Urmalz verwendet sowie die
Hopfensorte Saphir aus der Hallertau. Absolut lecker!!! |
 |
Das Brauhaus Schacht 4/8 bietet im Ausschank Biere
aus eigener Fertigung an. Hier findet der Biertrinker alle Sorten, jeder
Biertyp ist in der Hausbrauerei vertreten. Freunde des Weizens finden
mit Ärwins Weizen ein zitronig-fruchtiges
Weizen, hefetrüb und immer frisch vom Fass. Ein geschmacklich sehr
ausgeprägtes Weizen, das selbst Neulinge dieser Bierspezialität
überzeugen wird. Das Brauhaus Schacht 4/8 findet sich u.a. im Centro
Oberhausen und in Duisburg in der Innenstadt, dort auf der Düsseldorfer
Straße. Das Weizen mit 11,5% Stammwürze und 4,8% Alkoholgehalt wird nach
altbayrischer Art im Ruhrgebiet gebraut. Ärwin's Weizen Gold gibt es
ganzjährig. Weitere Biere werden auf der Homepage vorgestellt. Die
angebotenen Sorten sind durch die Bank zu empfehlen und sind in diversen
Restaurantführern ausgezeichnet. Weizen aus dem Ruhrgebiet, das sich
hinter den Bayern-Klassikern nicht verstecken muss. |
 |
Klassiker von Berliner Kindl
ist die "Weisse", abzuleiten von Weissbier. Seit den 20ern im
vorigen Jahrhundert bekanntes Erfrischungsgetränk aus Berlin. Das Bier
ist sehr viel später in unsere Breiten gekommen und erfreut sich
eigentlich erst seit den 70ern einer großen Beliebtheit. Klassisches
Bier-Mischgetränk mit Himbeer- oder Waldmeisterzusatz. gibt es heute
fertig gemischt. In den 80ern als "6-Pack" zu kriegen, "saures Bier",
teilweise noch in Flasche gegärt, das mit eigenem Zusatz von Sirup
gesüßt wurde. Ende der 90er als Dosenbier zu haben, Waldmeister, Himbeere,
Aprikose. Der 0,5 l-Kübel setzte sich aber nie durch. In der Saison 2005
endlich in der 0,33l-Flasche zu haben, fertig gemixt, komplett
gefiltert. Keine Hefe-Zusätze mehr auf dem Flaschenboden, das Bier wirkt
dadurch süffiger. Für echte "Hardliner" gibt es die "Weisse" auch
ungesüßt und pur... Neben der "Weisse" ist die Kindl-Brauerei
überregional vertreten, man braut recht gute Biere, gutes
Preis-Leistungs-Verhältnis. Brauerei wird jedoch im Jahr 2005
geschlossen, Produktvermarktung erfolgt über Dritte. Eine weitere
"Leiche" im Kühlkeller der allesfressenden Radeberger-Gruppe. |
 |
Brugs Witbier
ist ein trübes Weizen, das durch einen
fruchtigen Geruch auffällt. Sehr hell für ein Weizenbier, allerdings ist
das bei Weiß- bzw. Weizenbieren aus BeNeLux fast üblich. Geschmacklich
präsentiert sich das Bier mit einer leichten Zitrusnote. Süffig und
lecker! |
 |
Dingslebener Premium Hefe-Weizen.
Das frisch und hefig schmeckende Weizen gärt in der Flasche. Leicht
bitter im Antrunk, dafür aber leider etwas dünn im Nachgeschmack. Mit
4,0% Alkoholgehalt eher ein leichtes Weizen. Es "läuft" unterm Strich
aber besser als die mehr süßlichen Weizenbiere aus Bayern. |
 |
Duckstein. Das Weizen
von der Holsten Brauerei. In unseren Regionen in der gehobenen
Gastronomie zu finden. Exquisites Weizenbier. Bernsteinfarbig, naturtrüb
und ein Pflichtbier für jeden Weizenfreund. Entfaltet sich im Glas mit
schönem und lang anhaltendem Schaum. Erfrischendes Bier mit angenehmen
Kohlensäureanteil. Schmeckt "anders" als die naturtrüben Alternativen
aus Bayern, aber in keiner Weise übermäßig hefig. Das
Duckstein ist als Weizen
überregional eher schwer zu finden, geschmacklich schneidet es vom Fass
durchaus besser ab. |
|
|
Eichbaum Hefeweizen
Hell ist eines der bekannten Hefeweizen in Baden
Württemberg. Eine für Weizenbiere recht herber Typ, angenehm
erfrischend. Feinporiger Schaum im Glas, angenehme Kohlensäure. |
|
|
Erdinger
ist neben Paulaner eine feste Größe bei den Weiß- bzw. Weizenbieren in
Deutschland. Die Brauerei selbst bietet neben dem "Weißen" in naturtrüb
und kristallklar auch noch einige andere Sorten an, diese sind aber in
unseren Regionen seltener zu finden. Die Homepage baut sich sehr schnell
auf und bietet zahlreiche Downloads an. Hier findet man nicht nur
interessante Rezepte aus der regionalen Küche, auch Spiele, Spots und
Wallpaper stehen bereit. In der regionalen Gastronomie bekommt man hier
eher ein Erdinger als ein Paulaner,
dafür aber auch schon mal vom Fass. Das gezapfte Erdinger überzeugt im
Gegensatz zum Flaschenbier durch einen feineren Schaum, und sogar die
alkoholfreie Version schmeckt, verfeinert mit einer Scheibe Limette oder
Zitrone, sehr gut. Zum alkoholfreien Bier: unter Berücksichtigung
medizinischer Faktoren eignet sich dieses Bier sogar sehr als
"isotonischer Durstlöscher", der, wie andere Biere auch, prozentual
Teile des Vitaminhaushalts abdeckt. Besonderheit: die Brauerei bietet
ein "Schwarzes Weißbier" an, das geschmacklich an ein echtes Schwarzbier
erinnert, aber mit der Spritzigkeit eines echten Weizens auftritt. Sehr
lecker und um Klassen besser als das helle Erdinger
Weizen. |
 |
Das Finkbräu
Hefeweißbier wird in den Niederlanden von der Firma Lidl
vertrieben. Mit 5% Alkoholgehalt ist es leichter als ein Weizen aus
unserer Region, wenngleich das Bier, was Aufmachung der Dose und Farbe
und Geschmack des Bieres betrifft, seine Wurzeln in Deutschland haben.
Ist dann auch so... Das Bier gibt es vereinzelt auch in Deutschland,
nach vorliegenden Infos wird es von der Lindenbrauerei Unna gebraut,
diese gehört der Oetker-Gruppe. |
 |
Floris
aus Belgien produziert gleich mehrere
Spezialbiere. Eigentlich sind es Fruchtbiere auf der Basis von
Weizenbier. Hier wurde das Kirschbier ausprobiert (Kriek), angenehm in
der Farbe, süffig, und mit gerade mal 3,6% Alkoholgehalt ein echtes
Leichtgewicht. Die Variante mit der Kaktusfrucht: daran muss man sich
dann doch schon ein wenig gewöhnen... |
|
Fürstenberg ist
ein erfrischend-herbes Pils aus Donaueschingen. Hier eher selten zu
finden. Regional zählt es zu den Bieren der gehobenen Klasse. Auch im
Angebot: ein Fürstenberg Weizen,
das durch eine angenehme Milde auffällt. Schöner Schaum. Die Brauerei
bietet auf regionaler Ebene noch eine Menge anderer (Spezial-) Biere an,
u.a. auch ein "Gold". |
 |
Grolsch Weizen ist eigentlich ein Bier aus den
Niederlanden. Da das "reguläre Grolsch" aber durchaus auch in
Deutschland vermarktet wird, soll es als Weizenbier-Variante auf dieser
Seite nicht fehlen. So richtig gute Weizen gibt es in den Niederlanden
nicht, mit Grolsch Weizen
ist den Brauern jedoch ein echtes Leckerchen gelungen. Das helle Weizen
ist hefig, erfrischend und eine Alternative zu den teilweise recht süßen
Sorten der Bayern. Seit relativ kurzer Zeit gibt es auch eine dunkle
Variante, die nicht gerade schlecht schmeckt, aber nicht wirklich ein
Brüller ist. Farblich erinnert es eher an ein Doppelbock, geschmacklich
an ein Roggenbier. Da sollte man sich dann doch lieber die helle
Variante vom Grolsch Weizen
vornehmen. |
 |
Heidelberger Hefe
Weizen, hier getestet in der naturtrüben Sorte, ist vom
Geschmack her ein leichtes Weizen, das durch eine leichte und angenehme
Süße auffällt. Der Schaum ist bereits nach kurzer Zeit verschwunden,
nach meinem Ermessen fehlt ein wenig Kohlensäure. Das Bier schmeckt
dadurch bereits nach ein paar Minuten Standzeit leicht abgestanden.
Ansonsten aber ein recht gelungenes Bier. Recht interessante und
informative Homepage! |
 |
Ein Weizenbier aus Köln,
Hellers Weizen. In der Bügelflasche angeboten,
Zutaten aus ökologischem Anbau. Lecker, aber nicht mein Favorit. Das
Weizen gibt es in der Regel in Bio-Supermärkten, auch überregional. |
 |
Hoegaarden Grand Cru
ist ein trockenes Weizen, mit 8,5% aber auch ein Starkbier, das merklich
auffällt. Orangen, Koriander und andere Zutaten verfeinern das Bier. Vom
Geschmack her kräftig fällt es im ersten Schluck her auf. Ein fruchtiges
Bier. Lecker, süffig, interessant. Trocken wie ein Wein aus Frankreich.
Ein echtes "Grand Cru". |
 |
Weißbier aus Belgien, 4,9% Alkohol. Gegründet wurde
die Brauerei 1445, demnach eine der ältesten Brauereien in Belgien. Das
Hoegaarden Witbier gehört zur
Interbrew. Das naturtrübe Weißbier ist naturtrüb, dafür aber recht hell
in der Farbe. Farblich erinnert das Bier eher an den bekannten
"Federweißen". Mit 4,9% Alkoholgehalt ist es "leichter" als die zum Teil
älteren Vorbilder aus Bayern. In quasi keiner Weise ist das Bier jedoch
mit dem deutschen "Weizenbier" zu vergleichen. Das Bier wirkt eher dünn
und erinnert eher an eine "Weiße" ohne Zusatz. Ob das Bier nun "Weiße"
oder "Weizen" ist, darüber mögen sich dann doch die Gelehrten streiten.
Angereichert mit Kräutern, die Flasche gibt keinerlei Infos über die
Zusammensetzung bzw. über die Inhaltsstoffe. Wie bei den deutschen
Bieren beider Typen bietet das
Hoegaarden
Witbier
einen sehr ausgeprägten Schaum. |
 |
Kloster Hefeweizen
mit Brauort Stuttgart fällt als sehr süffiges und
perliges Weizenbier auf. Angenehm im Geschmack, schöner Schaum. Leider
nur regional zu bekommen. Keine Homepage bekannt. |
 |
Gulpener kommt ebenfalls aus dem Hause Grolsch, und
dort stellt man dann auch das Korenwolf
Witbier her. Dem Weizen von der Brauweise her ähnlich,
schmeckt das Witbier aus den Niederlanden meistens anders als die Sorten
aus Deutschland. Das Korenwolf ist naturtrüb, präsentiert sich im Glas
mit wenig Schaum. Hefig in Geruch und Geschmack, 5 % Alkohol.
Geschmacklich mit einer leichten Zitrusnote überzeugt es aber nicht
unbedingt. Gut gekühlt als Durstlöscher geeignet. |
 |
Der Name klingt doch eigentlich
vielversprechend, doch das König Ludwig
Weizenbier Dunkel überzeugt nicht wirklich.
Geschmacklich ist es kein echtes Highlight, farblich eher schwach, da
ist sogar ein Alt dunkler. |
|
|
Krombacher Weizen
ist relativ neu auf dem Markt und überzeugt durch einen sehr angenehmen
Geschmack. Das trübe Weizen ist sehr süffig und präsentiert sich mit
einem angenehmen Preis-/Leistungsverhältnis. Als Flaschenbier fast
überall erhältlich. Passend zum Bier gibt es ein sehr dekoratives
Weizenglas. |
 |
Das Licher Weizen
habe ich als "Wheat Bier" in den Niederlanden gefunden.
Ein "neues" Weizen, das sich geschmacklich sehr schön präsentiert. Im
Gegensatz zum Pils ein echtes Leckerchen. Fruchtig, süffig und eine
wirkliche Alternative zu den Bieren aus Bayern. |
|
|
Die Löwen Weisse
kommt aus München und schmeckt anders als die
klassischen Weissen aus der Stadt der Biere. Nicht zu hefig präsentiert
sich das Weizenbier, ein schöner Schaum entwickelt sich rasch im Glas.
Ein sehr erfrischendes Weizen, das aber, im Gegensatz zu den anderen
Löwenbräu-Sorten, eher schwierig zu finden ist. |
 |
Moritz
Fiege Weizen kommt mitten
aus dem Ruhrgebiet. Sitz der Brauerei ist Bochum, und die Privatbrauerei
braute neben Pils und Export nicht viel, in der Zwischenzeit sind
zahlreiche Sorten hinzugekommen. Neben den traditionellen Pils finden
sich nun auch zahlreiche Spezialbiere im Sortiment. Das Weizen ist sehr
fein, der Geschmack überzeugt, und sucht man ein frisches und süffiges
Weizen... Fiege Weizen! |

|
Eigentlich darf ich das als gebürtiger Dortmunder gar
nicht sagen... Mein Bier war Kronen, irgendwann machte ich Erfahrungen
mit dem Zeugs vom Grevenstein (Veltins), und dabei blieb es dann... Mit
den Jahren lernte ich die ersten Weizenbiere kennen. Sie waren grausam.
Was ich nicht wusste: die müssen kalt sein! Eigentlich schmeckt alles
von denen, nur Pils können die nicht brauen. Zu wenig Kohlensäure, und
irgendwie ist das wie beim Kölsch... Man strullert sich tot... :-).
Paulaner ist allerdings ein
echtes Leckerchen unter den Weizenbieren, hier gibt es verschiedene
Varianten. |
 |
Die Brauerei Pinkus Müller bringt feine Öko-Biere
auf den Markt. Vom Pinkus Müller Hefe
Weizen hatte ich mir allerdings mehr versprochen |
 |
Ein Trübes aus der Rhönbrauerei. Hefig, aber nicht
süß. Die Rhöner Weisse
zeigt sich richtig stark und überzeugt durch einen sehr angenehmen
Geschmack, wie fast alle anderen Biere aus dieser Braustätte. Leider im
"Westen" fast nicht zu kriegen. |
 |
Rother Bräu Öko
Ur-Weizen. Ein Bier aus dem Bio-Laden von höchster
Qualität. Naturtrüb. Sollte jeder Weizenbierfreund mal probiert haben.
Leider nur schwer zu finden, sein Glück sollte man in gut sortierten
Bio-Läden probieren, beste Chancen bieten sich in einem Bio-Supermarkt.
Absoluter Geheimtipp. Feiner Geschmack, nicht so hefig, geschmacklich
angenehm im Abgang. |
 |
Aus der Brauerei Füchschen in Düsseldorf kommt das
Silber Füchchschen. Kein
Schreibfehler, damit stellt man das hauseigene Weizenbier vor. Das Alt
ist erstklassig, die Kneipe gemütlich, das Essen kann ganz hoch punkten
- aber das Weizenbier sagt geschmacklich nicht viel aus. Lohnt nicht.
Und wer dann eh in Düsseldorf in der Altstadt ist, der sollte beim Alt
bleiben, denn das kriegt man in der Brauerei Füchschen wirklich gut hin. |
 |
Scheffels Weizenbier
Dunkel kommt aus der
Kulturbrauerei Heidelberg. Um auch im Winter nicht ganz auf das
Weizenbier zu verzichten, braut man speziell zur Herbst und Winterzeit
ein etwas kräftigeres und dunkleres Weizenbier. Hefeweizen wird mit
einer speziellen obergärigen Hefe gebraut. Diese Hefe ist in der Lage
neben den typisch fruchtig-obergärigen Aromen, zusätzlich bananen- und
gewürznelkenartige Aromen zu erzeugen. Genau diese Aromen geben zusammen
mit der feinen Hefe den typischen Weizenbiergeschmack, auch "Brimse"
genannt. |
 |
Schöfferhofer Weizen.
Das anfänglich bekannteste Weizen. Sitz der
Brauerei in Hessen. Versuchte sich auf dem Markt mit ersten
MKixgetränken, es gab Schöfferhofer Orange und Schöfferhofer Zitrus. Die
Zeit war noch nicht reif, die Mixe verschwanden schnell wieder vom
Markt. Zwischenzeitlich mit Schöfferhofer Grapefruit etabliert.
Schwarzes Weizen gibt es auch, angenehm kräftig im Geschmack. |
 |
Schulten Bräu Witbier
ist die Weißbier-Variante vom Billig-Discounter Aldi in den
Niederlanden. Fruchtig, süffig, man schmeckt im Abgang eine leichte
Honig-Note heraus. Natürlich nicht nach dem Reinheitsgebot hergestellt,
Zutaten sind Wasser, Gerstenmalz, Maltose, Hopfenextrakt, Aroma und
Gummi Arabicum... Lecker... |
 |
Schwelmer Weizen
aus der Brauerei Schwelm. Nicht viel gibt es dazu zu sagen.
Unauffälliges Bier, gehobene Preisklasse. Nichts für Freunde
erfrischender Weißbiere. |
 |
Das Sternburg
Hefe-Weizen ist eher unauffällig im Geruch.
Geschmacklich dürfte es auch ein wenig mehr sein. Das DLG-prämierte Bier
ist eher unauffällig und schneidet, vergleicht man es mit anderen
Ost-Weizen, eher dürftig ab. |
|
Ein wahrlich göttlicher Tropfen kommt aus Stralsund.
Die Brauerei nennt sich Störtebeker,
und man beschränkt sich auf wenige, aber dafür qualitativ hochwertige
Sorten. So braut man dort ein Schwarzbier, ein Pils und ein
Bernstein-Weizen. Das Bernstein-Weizen
ist ein Weizen, das sich in keiner Weise hinter den Vorbildern
aus Bayern verstecken muss. Es ist naturtrüb, fruchtig und erfrischend.
Das Bier ist ein echter Geheimtipp, geschmacklich voll ausgereift und
vollendet im Geschmack. Manches Weizen der Bayern hätte gern einen
Bruchteil dieses Biercharakters. |
|
|
Sünner Hefeweizen
ist ein Bier aus Köln. Passend zur
Obergärigkeit des Kölsch braut die Brauerei Sünner diese leider nur
regionale Bierspezialität. Herber eingebraut entspricht es nicht den
üblichen Weizenbieren, diese Spezialität dürfte sicherlich auch
Pilstrinker ansprechen. Sehr zu empfehlen. In Köln ist Sünner in den
großen Getränkemärkten zu haben. Brauereiverkauf bis 16.00 Uhr auf der
Kalker Hauptstraße in Köln-Kalk. Sünner betreibt auch eine eigene
Spirituosen-Brennenrei. Das hochprozentige Resultat: edel! |
 |
Wer an Uerige
denkt, dem fällt gleich das bekannte Altbier aus Düsseldorf ein. Wer
sich ein wenig genauer auskennt, der weiß: da gibt es noch einige Sorten
mehr, diese sind jedoch nur über das Jahr verteilt in der Hausbrauerei
zu bekommen bzw. importiert man auch zwei Biersorten exklusiv in die
USA. Gänzlich unbekannt war mir das Uerige
Weizen, das bereits seit 1995 produziert wird. Ein
naturtrübes Weizenbier, recht kräftig im Geschmack und sicherlich mal
eine Alternative für die Weizenbier-Trinker. In exklusiven Shops bzw. im
Brauerei-Ausschank zu haben, weitere Informationen gibt es auf der
Uerige-Homepage. |
 |
Warbacher Hefe-Weißbier
ist die preiswerte Variante zum Weizen aus den "teuren" Brauereien. Das
Bier hat einen sehr angenehm-fruchtigen Geschmack und zeigt sich
naturtrüb im Glas. Die PET-Flasche lässt Weizen-Trinker nicht gerade
jubeln, denn die für ein frisch gezapftes Weizen typische Schaumkrone
verschwindet umgehend. Im Gegensatz zum klassischen Weizen weist das
Bier zu wenig Kohlensäure auf, es schmeckt daher schnell fad.
Erfrischend ja, aber nicht prickelnd, so wie man es von den
Traditionsmarken wie Paulaner, Erdinger oder Schöfferhofer her kennt.
Hier schneiden die "echten Bayern" echt besser ab. Der Name Warbacher
leitet sich nach vorliegenden Informationen nicht aus der
Wortkombination Warsteiner und Krombacher
ab, das Bier soll seine Wurzeln definitiv in Bayern haben. Das Bier der
Lidl-Stiftung ist süffig, geschmacklich nicht anzuzweifeln und
hinterlässt den typischen Weißbier-Geschmack Für Freunde des Weizens
sicherlich kein Bier der ersten Wahl, für Neueinsteiger allerdings ein
gelungener Versuch, mit diesem Biertyp anzufreunden. Der Preis spricht
für sich, denn der "Halbe" war für 28 Cent zu haben... Auch nicht mehr
in den Beständen der Billig-Discounter. |