Pils

5,0 Original. "Ein einfaches schwarz-weißes Etikett! Kein teures Glanzgoldpapier! Nur ein simpler Kronkorken! Keine teure TV-Werbung! Und alles in einem gebrauchten Kasten! Diese Ersparnis geht an Sie! Wir haben so gut wie an allem gespart! Außer an der Qualität des Bieres! 5,0 Original ist ein Pilsbier, gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot! Zutaten: Wasser, Gerstenmalz und Hopfen! Setzen Sie Ihr Geld besser ein! Bezahlen Sie jetzt weniger für ein gutes Pils ohne Schnickschnack!". So wirbt nun die Brauerei Feldschlösschen aus Braunschweig mit dem neuen "Billigbier". Bier ist okay, aber nicht der absolute Renner und dem Feldschlösschen sehr ähnlich! Ebenfalls im Angebot: Export, Pils, Weizen (5,0%) und Lemon (2,5%).
Apoldaer Spezial
Apoldaer Pils Spezial Domi. Bekannt auch unter dem Namen "Goldkäppchen". Mein erstes Apoldaer liegt ca. 20 Jahre zurück, damals wurde das "DDR-Bier" bei mehr als vier Wochen Lagerung noch trüb oder flockig. Doch selbst frisch vom Fass war es nichts... Das "Spezial" ist auf jeden Fall ein sehr mildes Pils, es zeichnet sich durch eine sehr helle Farbe aus. Der erste Schluck: gewöhnungsbedürftig, sitzt ja kein Geschmack hinter... Denkste! Das hässliche Entlein hat sich zum Schwan entwickelt. Fein! Das Bier aus Thüringen ist hier aber eher nicht zu bekommen.
Astra Rotlicht Astra Rotlicht, das "stärkste Astra aller Zeiten". Ein leckeres Pils mir 6%, das durch einen nicht zu herben Geschmack überzeugt. Sehr feines Bier, das bundesweit zu haben ist, jedoch meistens in der 0,33l-Flasche. Sollte man auf jeden Fall probieren...
Becks
Becks aus Bremen, zwischenzeitlich auch mit Becks Gold und Becks Lemon auf dem Markt. In den USA auch als Becks Light zu haben (sieht dem "Gold" sehr ähnlich), ebenso gibt es ein "Dark", das hier in Deutschland nicht bekannt ist. Traditionsmarke aus Deutschland, weltweit bekannt, typischer Geschmack. Man sagt Becks nach, eins der besten Biere der Welt zu sein. Hat sich aber geändert. Seit Anfang Juli 2005 schmeckt das Becks anders. Übernommen wurde die Brauerei von Interbrew. Hasseröder und einige Biere aus Tschechien gehören auch dazu. Demnach ist das beliebte Becks nun nur noch ein Lizenzprodukt, das auch in allen der Interbrew angeschlossenen Brauereien produziert werden darf. Das neue Becks kommt also nicht mehr unbedingt aus Bremen... Die Interbrew wirbt nun mit "Becks now in Poland". Geschmacklich hat das Bier an Charakter verloren. Auch die angeschlossenen Brauereien gewähren dadurch nicht mehr die Garantie, dass das Bier aus der ursprünglichen Braustätte kommt... Hasseröder aus Bremen, Becks aus Tschechien, Gilde aus München oder Hofbräu aus Hannover... Das sind reale Fakten...
Berliner Kindl Berliner Kindl: Frau Hansen testete zu gegebener Zeit das Berliner Kindl Jubiläums-Pilsener, hier die Bewertung: Ein blondes, klares Bier, das sich mit wenig Kohlensäure und wenig Schaum präsentiert, leicht malzig riecht. Vollmundiger Geschmack, leicht bitter mit einem Hauch von Hopfen. Die 5% Alkohol schmeckt man nicht heraus, das Bier erinnert eher an ein Goldbier. Der geringe Gehalt an Kohlensäure lässt das Bier schnell abgestanden schmecken und ist nicht unbedingt ein "Premium Pils".
Bitburger
Bitburger liegt, darf man den vorliegenden Umfragen glauben, auf Platz 3, was Verkauf und Beliebtheit betrifft. Ein "lecker Pils", das aber, frisch gezapft, um Klassen besser kommt als aus der Flasche. In Deutschland überall zu haben, die Gastronomie bietet das Bier entweder frisch gezapft oder in 0.33l-Flaschen an. Im Handel hat sich der "Halbe" durchgesetzt. Neben dem Pils bietet die Brauerei Bitburger, dem Trend folgend, ein "Goldbier" an, das unter dem Namen "Sun" im Handel erhältlich ist. Der Preis hält sich im bezahlbaren Rahmen, ohne Pfand kostet das "Sixpack" ca. 3,-- €. Geschmacklich hat mich dieses neue Bier aber nicht wirklich überzeugt, es erinnert doch ziemlich an den "Urvater Pils".
Dortmunder Actien Bier DAB, Dortmunder Actien Brauerei. Braut heute noch Pils, Export und DAB Strong. Kennt fast kein Mensch mehr. Süffig vom Fass. Ausfuhr nach Spanien und Kuba (teilweiser Transport mit Silo-LKW!). Highlight ist das DAB Strong. Nicht anders gebraut, lediglich der Hopfen kommt aus Australien. Geschmacklich okay und recht preiswert. Im Norden von Dortmund zuhause. Umfangreiche Besichtigung und vor Jahren bekannt wegen einer sehr guten Kantine, die eher schon fast an gehobene Gastronomie erinnerte. Nun auch Mitglied der Radeberger-Gruppe.
Dortmunder Union Siegel Pils
Dortmunder Union Siegel Pils, das neue In-Bier aus Dortmund. Das damalige billig-Pils hat heute wieder eine eigene Fan-Gemeinde im Ruhrgebiet. Gebraut in Dortmund, ist es dort fast überall zu haben, auch überregional wieder bekannt. Kein Pils der Spitzenklasse, aber süffig.
Dithmarscher Das Dithmarscher Urtyp ist ein ganz feines Pils. Die Homepage der Brauerei definiert das Bier so: Wäre Dithmarscher Urtyp eine Frau, hätten wir es mit einer herben Schönheit von durch und durch eigenwilligem Charakter zu tun. Als Bier ist Dithmarscher Urtyp eine kernige Angelegenheit mit herbwürzigem Aroma und 27 Bittereinheiten, die man auch schmeckt. Pilstrinker werden bedingungslos Gefallen finden, denn das Bier schmeckt ab dem ersten Schluck. Ein kräftiges, aber wiederum auch mildes Bier, das sanft im Abgang ist, typisch norddeutscher Charakter. Gereicht wird das Bier in der 0,33l-Steinieflasche. Die Homepage präsentiert sich angenehm und bietet neben zahlreichen Produktinformationen jede Menge Unterhaltsames. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.
Einbecker
Das Brauhaus in Einbeck. Hier entsteht das Einbecker. Das Ur-Bock ist ebenso bekannt wie das Mai-Bock. Die Brauerei produziert aber auch ein Pils, recht kräftig im Geschmack, bitter sogar. Etwas für Pilstrinker. Handliche 0,33l-Flasche. Überall zu haben und durchaus bekannt, schmeckt vom Fass aber definitiv besser.
Wartburg Pils Eisenacher Wartburg Pils. Aus der Eisenacher Brauerei kommt dieses Pils. Kein echtes Highlight, eher ein "Lokalmatador", das sich durch einen recht niedrigen Preis auszeichnet und mich nicht wirklich an ein klassisches Pils erinnert har.
Ehringsdorfer Urtyp Aus Weimar kommt das Ehringsdorfer Urtyp. Ein preiswertes Pils, geschmacklich aber sicherlich kein Highlight. Die Flasche gibt es für unter 60 Cent. Im "Westen" wohl eher nicht zu haben.
Flensburger
Das flenst... Flensburger... Handliche 0,33er-Mobileinheit in verschiedenen Geschmacksvarianten. En frisches, herbes Pils aus Flensburg. In Niedersachsen (und nicht nur dort) auch in der 0,5er-Flasche zu haben. Alternativen zum Pils: ein dunkles Pils, geschmacklich stärker eingebraut und fast an ein Schwarzbier erinnernd. Ebenso bietet die Brauerei Flensburger ein Weizenbier an, eher untypisch für die Nordlichter. Das Weizen ist aber lecker, nur ist halt zu wenig in der Flasche. Das klassische Weizenbierglas lässt sich nicht in einem Durchgang befüllen... Relativ neu: Flensburger Gold. Dazu mehr auf der Seite der Goldbiere... Jeder sollte mal Flensburger probiert haben, um den persönlichen Favoriten kennen zu lernen... Irgendwann auch mal verantwortliche Brauerei für den Bölkstoff (vorher wurde dieser in der Gilde-Brauerei Hannover gebraut).
Fürstenberg Fürstenberg ist ein erfrischend-herbes Pils aus Donaueschingen. Hier eher selten zu finden. Regional zählt es zu den Bieren der gehobenen Klasse. Auch im Angebot: ein Weizen, das durch eine angenehme Milde auffällt. Schöner Schaum. Die Brauerei bietet auf regionaler Ebene noch eine Menge anderer (Spezial-) Biere an, u.a. auch ein "Gold".
Gröninger Gröninger Pils. Der Sitz der Brauerei befindet sich in Hamburg. Das Bier weist eine rotbraune Färbung und einen feinen Schaum aus, es ist leicht bitter und sehr süffig. Eine Spezialität der Hausbrauerei. Lecker!!!
Grubengold Das Grubengold ist eine weitere Spezialität aus dem Brauhaus Schacht 4/8. Ein naturtrübes Pils, geschmacklich sehr ausgereift und einfach lecker. Auch "Außer Haus" zu haben, zwischenzeitlich in der 1-l-Bügelflasche.Das Brauhaus Schacht 4/8 findet sich u.a. im Centro Oberhausen und in Duisburg in der Innenstadt, dort auf der Düsseldorfer Straße Ein.helles Bier mit  frischem Geschmack und 11,5% Stammwürze, Alkoholgehalt 4,6%. Ganzjährig zu haben.
Hansa Hansa Pils, keiner wills... Das sagte man zumindest in meiner Jugend. Trinkt kein Dortmunder freiwillig. Brauerei existiert seit ewigen Zeiten nicht mehr, aufgekauft von der Radeberger-Gruppe. Pils, Export, Alt und Malz. Kölsch gibt es auch , aber mal ehrlich: was kann das werden, wenn eine Brauerei aus Dortmund an den Osten verkauft wird und die dann Kölsch produzieren??? Keine eigene Homepage mehr verfügbar. Das Kölsch kommt von der Hubertus Brauerei. Die ehemalige Brauerei aus Dortmund hat nichts damit zu tun. Das Kölsch ist, wie das Pils und das ehemalige Export der Brauerei aus Dortmund, "kein Bier für alle Fälle",. vielmehr eine preiswerte Möglichkeit zu ausgedehnten Kopfschmerzen. Insider sagen: zur Kiste gibt es eine Packung Kopfschmerztabletten gratis... Vertrieb durch Dortmunder Actien Brauerei.
Hasseröder. Muss man wirklich nicht zu sagen, lecker. Bekannt ist hier der Pilstyp, regional in den "Neuen Bundesländern" auch als Export zu haben.
Die Brauerei Felsenkeller braut das traditionelle Herforder. Rund drei Jahre meiner Jugend verbrachte ich in Ostwestfalen und lernte dabei auch dieses Bier kennen. Damals war es einfach nur bitter und an jeder Tankstelle zu haben, geschicktes Marketing hat es heute zu einem guten Bier gemacht. Damals nur billig und "leistungsstark", heute eher edel und in der besseren Gastronomie zu finden. Mit "Herforder Mild Plus" folgt man, wie zahlreiche andere Brauereien auch, weniger stark gehopfte Biere auf den Markt zu bringen. War das Herforder damals noch die preiswerte Alternative zu einem komatösen Abend, so findet man heute ein Bier vor, das sicherlich auch den Kenner anspricht. Zwischenzeitlich wurde die Brauerei von Warsteiner übernommen.
Herrenhäuser  Aus Hannover kommt das Herrenhäuser. Ein ausgezeichnetes Bier, dessen Geschmack u.a. auf eine extrem kalte Lagerung zurückzuführen ist. Hier im Ruhrgebiet eher selten zu finden, vielleicht in der gehobenen Gastronomie oder in Bierhäusern wie zum Beispiel der Finkenkrug in Duisburg. Vereinzelt in Getränkemärkten zu haben. Die in Niedersachsen übliche 0,33l-Flasche wird den Anforderungen hier nicht unbedingt gerecht, die Flasche ist viel zu schnell leer :-)... Lecker! Die Homepage der Brauerei bietet jede Menge Fun und Informationen, und auch werden dort noch andere Biersorten vorgestellt, die in NRW nicht unbedingt zu haben sind. So bietet die Brauerei u.a. ein naturtrübes Weizen und ein Schankbier mit dem Namen "Lütje Lage" an. Lohnt auf alle Fälle!
Man sagt den Bieren aus dem Sauerland einen angenehmen Geschmack nach. Kann ich bis auf wenige Ausnahmen bestätigen. Iserlohner ist eine dieser Ausnahmen. Zwei Testläufe gab es in meinem Leben... Den ersten Kontakt mit einer Flasche aus nem Sixpack, das zweite Pils dieser Marke kam vom Fass. Beide Begegnungen waren nicht zufrieden stellend. Überhaupt: in den 80ern waren Biere aus dem Sauerland im Sixpack verrufen. Vor gut 20 Jahren kam die Qualität definitiv aus dem Sauerland. Da waren Sorten wie Veltins, Krombacher oder Warsteiner in heimischen Verbrauchermärkten eher eine Seltenheit. Die in Verruf geratene Discounterkette COOP Dortmund-Kassel war hier wohl eher federführend. Im Ruhrgebiet verfügte der Discounter über das sicherlich größte Bierangebot in den Supermärkten, und dies zu einem unschlagbaren Preis.  Fast jede Sorte Bier lag im Verkauf unter einer Deutschmark...
Isenbeck  Bis Ende der 80er braute man in Hamm in Westfalen diese "Brühe". 12 Flaschen gab es an der "Bude" und ohne Ausweis für damals 10 Mark, und man war nach dem Konsumieren einiger Flaschen nicht unbedingt mehr Herr seiner Sinne... 1982 verhalf es mir bei meiner Schulentlassung zu einem "Moralischen". Ich war jung, hatte kein Geld, und, mein Gott, lebte nun mal in Hamm...Das Bierbrauen hatte in Hamm eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1444 ist in den Annalen der Stadt Hamm nachzulesen, dass den Bäckern und Brauern das Gewerbemonopol für Bier und Brot im damaligen Amt erteilt wurde. Der Ursprung der Marke “Isenbeck” geht bis in das Jahr 1769 zurück. Eine Homepage gibt es demnach nicht mehr. Lediglich die Homepage der Stadt Hamm bietet noch einige Informationen. Man versuchte sich mit verschiedenen Sorten, hatte aber als kleine Privatbrauerei sicherlich keine Chance mehr, sich später zu behaupten. Als Sponsor machte machte man sich sicherlich einen Namen, fast jeder Sportverein trug das Logo, und eigentlich fast keine Kneipe in und um Hamm hatte eine andere Sorte im Angebot. Pils, Export, Premium Dry. Warm war das Zeug nicht zu genießen. Kalt auch nicht unbedingt. Beliebtestes Bier meiner damaligen Jahrgangsstufe :-). Von der Warsteiner-Gruppe wiedererweckt.
Jever Friesisch herb ist es schon, das Jever. Ein ganz herbes Pils mit ausgezeichnetem Geschmack. Kleine Brauerei, die durchaus mit einem interessanten Marktanteil bundesweit präsent ist. Kein andres Bier, keine Kompromisse... Wer es mag, wird es schätzen. Kalt zu genießen, sonst bringt das nichts. Schmackhaft, wenn sich die ersten Eiskristalle bilden :-)... Seit relativ kurzer Zeit ist Jever auch mit der Limetten-Variante auf dem Markt. Weniger Alkohol, angenehmer Geschmack... Alternativ zum Pilsener: Jever light und Jever dark. Das Jever dark wird seit April 2009 nicht mehr hergestellt. Nette Homepage.
Karlsberg Meine ersten Erfahrungen machte ich im Saarland beim Treffen des SWLCS. Es gab dort drei Getränkealternativen: Pils, Export oder Nichts... Export war billiger, dies wurde zum gleichen Preis wie die 0,33l-Flasche Pils verkauft. Karlsberg reicht vielleicht den Saarländern, als Westfale hat man aber doch Probleme mit der Brühe. Neuzeitlich behauptet sich die Brauerei jedoch mit einigen Mixgetränken. Markentechnisch bietet die Brauerei einige nette Sorten an, auf Ebene der regionalen Gastronomie findet man vordergründig Pils und Export. Schmeckt nur kalt, und selbst nach der sechsten Flasche lassen sich die Geschmacksnerven nicht wirklich überzeugen.
Köpi Also... Ich lebe zwar in Duisburg, ein Freund des König Pils bin ich aber nicht. Eiskalt und vom Fass sicherlich ein nettes Tröpfchen, allerdings ist das Bier ziemlich stark gehopft. Tödlicher Mix in Verbindung mit Nikotin, morgendliche Kopfschmerzen sind gewährleistet :-)
Köstritzer Edel-Pils
Köstritzer Edel-Pils zeichnet sich durch einen herben Geschmack und einen schönen Schaum aus. Vergleicht man es aber mit dem Schwarzbier, trennen es davon geschmackliche Welten. Mal ganz nett, aber kein Bier auf Dauer.
Krombacher
 
Krombacher ist eines der "Großen" aus Deutschland und teilt sich mit Warsteiner das erste Drittel in den Top Ten der deutschen Biersorten. Muss man nichts ´zu sagen... Wie die anderen Biere aus dem Sauerland beweist man hier Spitzenqualität für einen fairen Preis. Seit einiger Zeit vertreibt man neben Radler und Gold auch ein Weizen. Gelungen, denn es ist nicht ganz so hefig wie die Urväter aus Bayern.
Dortmunder Kronen Frühere Privatbrauerei Kronen aus Dortmund, gefressen von Brau und Brunnen, falls ich nicht irre. Hatte in den 70ern eine Vielzahl traditioneller Sorten, heute eher nur noch ein Lokalmatador in Dortmund. Das Export eher süßlich, Pils ist entsprechend herb. Bock- und Weizenbier aus den 80er Jahren haben sich niemals durchgesetzt. Interessante Infos auf der Homepage.
Endlich Lübzer. Das erste Premium wurde mir von einem waschechten "Ossi" spendiert. Lecker, aber keine Weltmarke. Dafür eine nette Werbung. Bier hilft gegen Insektenbefall, also demnach das Trendgetränk für den Sommer 2005. Hat auch ein "Goldenes" herausgebracht. Brauerei gehört zu Mecklenburg-Vorpommern, ist aber zwischenzeitlich zum Bestandteil von Holsten geworden.
Nörten-Hardenberger Nörten-Hardenberger Pils erinnert von Flasche und Aufmachung eher an ein Bier aus Niedersachsen, der Sitz der Brauerei ist jedoch in Kassel. Nach dem Öffnen der Flasche fällt der Geruch des Bieres eher unangenehm auf, es ist sehr hopfig und daher kein Bier für jeden Biertrinker. Erinnert mich ein wenig an das "Köpi" aus Duisburg.
Oettinger Und zu jeder Kiste eine Packung Kopfschmerztabletten. Die Traditionsbrauerei Oettinger aus Oettingen überzeugt im heimischen Getränkemarkt durch Masse. Liegt es vielleicht daran, dass hier ne Menge Studenten wohnen, die sich damit am Wochenende preiswert und effektiv abschießen können? Keine Ahnung. Das Oettinger ist ungefähr das "Hansa der Bayern". Verschiedene Marken, aber geschmacklich wenig überzeugend. Dafür gibt es die Flasche bereits ab 35 Cent. Irrtümlich wird die Marke auch als "ehemaliges DDR-Bier" bezeichnet. Das ist aber falsch!
 Schon Anfang der 80er gab es dieses "DDR-Vorzeigeprodukt" schon in den Westläden. 1983 kostete die 0,5 l-Flasche bei Horten schon 1,40 DM. Mit den Jahren wurde das Bier bekannter, nach der Wende baute man die Marktanteile weit aus. Radeberger kämpft jedoch, darf man der Wirtschaftspresse glauben, mit fallenden Absatzzahlen. Der Internetauftritt: Flash mit jeder Menge Schwarz, sieht edel aus. Was die Beliebtheit betrifft: Hasseröder spielt bei den Ostbieren sicherlich die größere Geige.
Eisenacher Brauerei Rennsteig Spezial. Eine Bierspezialität nach "Pilsener Brauart". Geschmacklich lässt sich diese "Spezialität" jedoch nicht definieren. Es fehlt an Allem. Uninteressantes Bier, eher regional zu finden. Gehört zur Eisenacher Brauerei.
Reudnitzer Reudnitzer Pilsener kommt aus Leipzig. Das Leipziger Brauhaus bietet ein prämiertes Premium, das kräftig im Geschmack ist und geschmacklich ein wenig an ein tschechisches Bier erinnert. Definitiv gehobene Qualität, die geschmacklich sehr an das Budweiser. Zu diesem Bier gibt es keine klassische Flaschenabbildung, sondern das Foto einer Straßenbahn, die für die Brauerei Werbung fährt. Nähere Infos auf der netten Homepage der Brauerei.
Rhöner Pils
Rhöner Pils. Kann man nichts zu sagen, muss man probiert haben. Leider eher in unserer Region nicht zu haben. Angenehm im Geschmack, und das noch zu einem zivilen Preis. Die Brauerei mit Sitz in Thüringen vertreibt zahlreiche Sorten des "Rhön-Biers" und präsentiert sich mit einer angenehm gestalteten und informativen Homepage. (siehe auch "Dunkler Doppel-Bock unter der Rubrik "Diverse Biere Deutschland").
Rolinck
Rolinck. Grausames Bier aus der Region Münster. Erster Kontakt vor Jahren in Gronau / Westfalen. Vereinzelt im Münsterland in der gehobenen Gastronomie zu finden. Sehr eigenwilliger Geschmack, vielleicht das Urgetränk der dort lebenden Ureinwohner??? Übrigens erwies sich die Navigation auf der Homepages etwas schwierig, die hinterlegte Seite blieb nach dem Aufrufen definitiv schwarz.
Rostocker Pils Alle reden vom Rostocker Pils. Endlich konnte ich es im Sommer 2008 probieren. Kein echtes Highlight. Der Pilstyp definiert sich klar, aber wer nun ein echt herbes Pils erwartet, der irrt. Ganz lecker, für die Region aber eher zu sanft.
Rothaus Das Rothaus Pils kommt aus einer Staatsbrauerei im Schwarzwald. Die Verköstigung: das Bier fällt durch einen sehr weichen Geschmack auf, was sicherlich auf ein erstklassiges Brauwasser zurückzuführen ist. Geschmacklich interessant beim "Erstkontakt", aber sicherlich kein Bier, das den klassischen "Pilstyp" überzeugt. Ohnedies könnte das "Layout" der Flasche mal überarbeitet werden, das Logo des Schwarzwaldmädels erinnert doch eher an die späten 70er... Retro hin oder her: Neues ist manchmal besser!
Sankt Gothardus Pils Das Sankt Gothardus Pils ist eher ein Lokalmatador in der Region Gotha, auch wenn es nun von Öttinger vertrieben wird. Eher unauffällig im Geschmack.
Das erste Stauder Pils vergisst man nicht. Extrem bitter, so empfindet man es im ersten Moment. Der zweite Schluck wirkt dann doch anders, und mit den Jahren habe ich mich mit der Marke ganz gut anfreunden können. Die Privatbrauerei mit Sitz in Essen befindet sich seit  sechs Generationen in Familienbesitz. Brauereibesichtigung ist zu empfehlen, sehr interessante Führung, ca. 3,5 Stunden.
Sternquell Pils Sterrnquell Pils ist ein Bier aus dem Osten. Herb im Antrunk, bittere Schwere, ein kräftiger Pils-Typ. Bier der eher preiswerten Sorte, jedoch im Osten recht beliebt.
Störtebeker Ein wahrlich göttlicher Tropfen kommt aus Stralsund. Die Brauerei nennt sich Störtebeker, und man beschränkt sich auf wenige, aber dafür qualitativ hochwertige Sorten. So braut man dort ein Schwarzbier, ein Pils und ein Bernstein-Weizen. Das Pils zeigt sich mit kräftiger Farbe und schönem Schaum, es ist nordisch-herb und erinnert mit seinem bitteren Geschmack an bekannte Biere wie Jever oder Stauder. Beim Störtebeker hält der Geschmack aber merklich länger nach. Für den westfälischen Pilskenner etwas ungewöhnlich, aber in keiner Weise zu verachten. Stilecht wird das Pils im "Störtebeker Kapitänsbecher" gereicht. Wie beim Schwarzbier verweist man auf der Flasche auch darauf, dass das Bier mit mehreren Malzsorten gebraut wird.
Thier Thier Bier war die letzte Bastion in Dortmund, bevor Brau & Brunnen  zuschlug und diese kippte. Gehört heute auch zur Radeberger-Gruppe. Gründer der Hausbrauerei Hövelpforte. Erstklassige Hausbrauerei mit über 10 saisonalen Bieren, die es nur im Hausausschank gibt. Hövels Bitterbier, ehemals nur regional und in ausgewählten Gastronomiebetrieben zu haben, gibt es zwischenzeitlich bundesweit. Die Hausbrauerei Hövelpforte ist  für die gute Küche bekannt, zu finden auf dem Hohen Wall in Dortmund / Innenstadt. Das ehemalige Brauereigebäude wurde in den Jahren zu einem Kulturzentrum mit Live-Musik, Kleinkunst und Kultur umgebaut, jede Menge Attraktionen.
Thüringer Waldbräu Thüringer Waldbräu Pils. Eher ein regionales Pils für einen Großhändler in der Getränke-Logistik, dafür aber ein trinkbares Bierchen, das  eher nur in der Gegend um Erfurt zu haben sein wird. Keine Homepage.
Ur-Krostitzer
Ur-Krostitzer hat nichts mit dem Schwarzbier zu tun, denn dieses heißt Köstritzer. Sicherlich ein Pils, das man mal probiert haben sollte, jedoch überzeugt es mich nicht wirklich durch seinen Geschmack. Nichts für den klassischen Pilstrinker.
Veltins
Veltins, der Klassiker aus dem Sauerland. Urvater der Steinie-Flaschen in Deutschland.Damals noch richtig teuer und recht selten zu finden. In den 80ern wechselte man zu den Euro-Flaschen, es hagelte Proteste, gab sogar Beiträge in der Bild. Lecker, aber nicht mehr das, was es früher einmal war, meine ich... Sehr gut vom Fass, interessanter Sammler-Shop. Bietet Vieles zu vernünftigen Preisen, Tipp für Modellautosammler.
Warsteiner
Lecker Zeug aus dem Sauerland. Weil in der Stadt nichts los ist, haben die Leute dort wahrscheinlich das Warsteiner erfunden. Ein wenig würziger im Geschmack, bei den Bieren vom Fass sehr süffig. Schön animierte Seite. Sponsor von Borussia Dortmund, netter Shop auf der Homepage.
Wernesgrüner, gemäß der Werbung die Pils-Legende. Gebraut wird dort seit 1436, die Runde machte dieses doch recht angenehme Pils nach der "Wende", und dort auch erst mit etwas Verspätung. Die Homepage zeigt sich "multimedial" mit recht unkomplizierter Navigation. Sollte kalt getrunken werden, wie fast jedes Pils.

Team Bundesbierschutz

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